Jubiläum – 10 Jahre Comedy

4. Juni 2015 at 16:26 (Comedy) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Final

Am 04.06.2005, also genau heute vor zehn Jahren, stieg ich in Bad Fallingbostel das erste Mal in meinem Leben auf eine Conbühne.
Damals noch mit kurzen Haaren und im Shikamaru-Cosplay bot mir die Nippon Island Con (Vorgänger der NiCon in Hannover) die Möglichkeit Leute zu bespassen. Vor Allem, weil ich persönlich mit der Orga befreundet war.

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich mit meiner Comedy irgendwann auf der Gamescom, der Leipziger Buchmesse, der Frankfurter Buchmesse oder der Connichi auftreten würde. Ich hätte ihn darum gebeten an meiner Stelle auf die Bühne zu stehen. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich zehn Jahre später immer noch auf der Bühne stehen würde. Aber so ist es nun.

Zehn Jahre Comedy. Und was für zehn Jahre. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jahresrückblick und Update Gesundheitszustand

30. Dezember 2013 at 11:30 (Comedy, Conbericht, Life of shin) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Langsam neigt sich das Jahr 2013 dem Ende zu und es wird Zeit es wieder Revue passieren zu lassen. Sowohl Privat/Beruflich als auch Comedytechnisch. Den Rest des Beitrags lesen »

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Extralife an der Connichi 2012

10. September 2012 at 09:48 (Comedy, Conbericht, Life of shin) (, , , , , , , , , , , , , , , , , )

Der Vorteil daran einen Tag nach der Con noch frei zu haben ist auszuschlafen (haha wers glaubt) und einen Conbericht schreiben zu können 🙂

 

Seit zwei Uhr Morgens bin ich wieder zurück in der Schweiz und seit 7 Uhr wieder wach. Also an die Arbeit und schreiben wie es war.

 

 

Erstens Mal. Es war coooool. Meine Frau und ich hatten uns eher kurzfristig entschlossen zur Nichi zu fahren, weil plötzlich Programm und Zeit und Budget vorhanden waren. Trotzdem reichte es noch, dass ich am Sonntag auftreten konnte und Freitag und Samstag sogar wieder mit Olaf zusammen die Cosplaywettbewerbe moderieren durfte.

 
Aber zuerst einmal von Anfang an.

 

Freitag

Der Freitag Morgen verlief ziemlich gemütlich. 3 Uhr Morgens los fahren. 10 Uhr ankommen. Tickets holen. Mit Leuten plaudern. Der übliche Conkram halt.

Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Cosplaywettbewerbe. Einzel und Paarcosplay vorbereiten. Mit den Cosplayern plaudern. Mit Olaf plaudern (ich mag den Kerl) und unsere liebe Chefin Anne dabei unterstützen das ganze irgendwie zu deichseln.
Viel mehr lag am Freitag auch nicht drin, da man im Grunde ab 1,5 Stunden vor dem Cosplaywettbewerb bis direkt nach der Preisverleihung eigentlich konstant am rumlaufen ist. Die Moderation selbst hat extrem viel Spass gemacht und ich hoffe auch in Zukunft weiter neben Olaf meinen Mist verzapfen zu können 🙂

Am Abend gings dann noch in die Bar mit Freunden plaudern und Getränke nachkippen.

 

Samstag

 

Der Samstag verlief ähnlich wie der Freitag. Bloss ohne den Teil mit der Anfahrt. Ausserdem konnte ich einem Anfall von Blödsinn nicht widerstehen und musste mir ebenfalls Nekomimis kaufen. Nekomimis sind diese Katzenohren die auf die Gehirnströme reagieren und sich bewegen. SO CUTE ^°-°^

Danach ging es zum Gruppencosplaywettbewerb. Beim Gruppencosplay waren einige Dinge, die ich nicht so schnell vergessen werde.

 

– Der Panzer der „Valkyria Chronicles“-Truppe ist echt schwer und mühsam zu transportieren

– Der Roboter aus Saber Rider hat Probleme mit Treppen

– Die Disney-Prinzessinen (die Platz zwei belegt haben) waren so überzeugend, dass sie kleine Mädchen für die Originale hielten. Ausserdem haben sie sich so sehr gefreut über ihren zweiten Platz. So soll es sein.

– Ich will nochmal erwähnen, dass die Gewinner des Gruppencosplays nicht ALLE aus der Schweiz kommen. Dies ging irgendwie unter 🙂

– Die Nichi benötigt eine Rampe bei der Bühne. Die ganzen Requisiten und aufwändigen Kostüme sprengen bald die Türen.

 

Nach der Preisverleihung hätte ich mich noch mit dem Team von DCIH treffen wollen, aber denen lief genauso die Zeit davon wie mir, also verschoben wir unsere gemeinsamen Aktivitäten (höhö) auf den Sonntag.

 

 

Sonntag
Der Sonntag begann wie immer mit Frühstück (jaja). Danach ging es direkt zur Technikprobe. Ich mag Technikproben. Man sitzt da, labert Stuss, überprüft ob die richtige Officeversion installiert ist, testet kurz das Mikro, bespricht wie man die Bühne betreten will und klaut den Technikern ihre Süssigkeiten. MUOHOHO!!

Danach hiess es Koffer ins Auto umräumen, nochmal nach Leuten suchen die man die letzten zwei Tage verpasst hat und dann endlich der Auftritt um 12:30 Uhr.

 

Das Publikum war HAMMER!!

Ich hatte panische Angst, dass die Zuschauer mit den Spielen nichts anfangen könnten, aber entweder war das Programm wirklich angenehm oder das Nichipublikum lässt mir einfach alles durchgehen und ich könnte auch mit Gummistiefeln auf die Bühne stehen und Sandburgen bauen.
Jedoch Scherz beiseite (als ob). Der Auftritt verlief für mich sehr positiv. Nur einmal nen Texthänger und das Feedback der Zuschauer war wunderbar. „Menschen töten ist böse“.
Leider fühlte ich mich so dermassen wohl auf der Bühne, dass ich mein 60 Minuten-Programm auf 75 Minuten ausgedehnt hab, was der nachfolgenden Gruppe Shi-Kai die eine oder andere Stressschweissperle auf die Stirn verpasst haben dürfte. Sorry Leute ^-^`

Dementsprechend hatte ich dann auch leider keine Zeit mehr um Zugaben geben zu können.

Generell war ich zeitlich eng angebunden. Noch direkt hinter der Bühne umgezogen und zu einem Interview gerannt (wird noch verlinkt) danach bereits weiter zur „Die Con ist Heiss“-Crew gerannt um endlich noch die geplanten Aktivitäten nachzuholen.

Welche das waren? NUN…. das werde ich nicht verraten. Geht auf ihre Seite und findet es selbst heraus „MUAHAHAHAHAHAHA“ 😉

 

Danach… oder eher gesagt dazwischen…  haben wir uns noch die Abschlussveranstaltung angesehen. So hatte ich auch mal Zeit die japanischen Sängerinnen zu Begutachten. Und OMFG Faylan… nicht die beste Stimme der Dreien aber DIESE HAARE ♥_♥

Ernsthaft. Wie schafft es diese Frau, dass ihre Haare immer perfekt fallen? Ich will dieses Shampoo.

Danach war noch die Preisverleihung des WCS. Die diesjährigen Siegerinne war eines meiner persönlichen Highlights des WCS.  Ich machte mir ernsthaft Sorgen, dass die eine der Gewinnerinnen vor Freude zusammen bricht und ich denke Deutschland hat in Japan eine sympathische und würdige Vertretung gefunden mit diesen beiden Mädels.

Danach ging es auch bald schon nach Hause. Erneut  7 Stunden Autofahrt zurück in die Schweiz. Um 2 Uhr Morgens ins Bett. Und in diesem Sinne schliesse ich dem wohl wichtigsten Wort der diesjährigen Connichi.

 

Weltfrieden

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Hanami Ludwigshafen Conbericht – Con ist Krieg

9. Mai 2011 at 18:41 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , , )

Es ist Mai 2011 und die Con-Saison wurde wie beinahe jedes Jahr mit der Hanami in Ludwigshafen eröffnet.

Für mich begann die Con um 2:30 Uhr Morgens. Genau genommen mit dem zusammen packen von meinem ZEUCH und der Fahrt nach Ludwigshafen.

An zwei Autounfällen vorbei erreichten wir das Gelände gegen 7:30 Uhr und erkundeten bereits ein bissel die Con und klärten mit der Technik, ob sie mein neues Comedyprogramm denn auch lesen könnten.

Grosse Erleichterung. Die Technik klappt 🙂 Noch kurz die Special Effects besprechen (muahaha, ja genau) und dann noch kurz etwas über die Hanami streifen.

Die Hanami war dieses Jahr in meinen Augen interessant angeordnet. Der Karaokeraum komplett woanders, der Gameroom mit viel mehr Fläche und neu gewisse Händler und das Restaurant auch für normale Besucher zugänglich. Top.

Für mich ging es (nachdem ich noch ein wenig ZEUCH verkauft hatte) gegen 10:30 Uhr hinter die Bühne. Cosplay anziehen und Lockenwickler rein…..

Die folgenden 2,5 Stunden verbrachte ich panisch hinter der Bühne, versuchte meinen Text zu lernen und betete, dass ich auf der Bühne nicht gelyncht würde. Aber was mach ich mir schon gross Sorgen? Guckt ja eh kaum jemand…. dachte ich zumindest bis ich hörte, dass die Zuschauer gebeten wurden, die Fluchtwege frei zu machen… miep?

Dann um 13:05 Uhr begann das Programm. Das Intro erklang. Und der Monitor blieb schwarz…… FUCK!
Die Technik gab nun ihr bestes mein Introvideo irgendwie zum Laufen zu bringen und dann ging nix mehr. Ich startete mein Programm.

Ich glaube „Con ist Krieg“ kam relativ gut an, zumindest wurde ich nicht gelyncht. Was mir jedoch geblieben sind, sind 4 Dinge.

1. Kleine Kinder mit Schwertern in der ersten Reihe sind süss O_O
2. Sag nie, du willst ne Kartoffel kennen lernen, du wirst ihr das ganze WE nicht entkommen.
3. Ich werde vermutlich in Zukunft nie wieder beim Helfersong allein auf der Bühne stehen.
4. Ich kann mir die Nase blutig headbangen (YEAH!)

Nach dem Programm ging es langsam raus, und rüber zu Moonflow für ein kleines Interview. Zumindest dachte ich das, aber irgendwie war es fast unmöglich weiter als 20 Meter zu laufen ohne fotografiert zu werden, angesprochen zu werden oder in ein ConHon zu schreiben…
Es hat extrem viel Spass gemacht, aber ich kapier immer noch nicht, wieso man freiwillig meine Sauklaue auf Papier verewigt sehen will. Das ist genauso unsinnig wie mein Gesicht in HD XD

Irgendwie schaffte ich es noch zu Moonflow und gab ein kleines Interview. Danach zog ich noch etwas über die Con.
Mein Cosplay wurde erkannt *freu*. Ich hab ein schönes Bild geschenkt bekommen. Ich lernte die Kartoffel Carolin kennen (echt scharfes Teil) und hab ein echt gutes Karnimani-Cosplay entdeckt… naja… eher es mich 🙂

Generell hab ich den Samstag noch auf dem Gelände verbracht und mit Cosplayern, Helfern, Orgas, Larpern etc. geplaudert, bis meine Freundin (die mich genial unterstützt hat. Muss ich mal erwähnen) und ich, etwas essen gegangen sind ins Hemmingways….. GEILES FUTTER aber viel zuviel 🙂

Danach ging es nochmal kurz zur Con (nach einer kurzen „MEINE FÜSSE TUN WEH!“-Pause im Hotel) und gegen 22 Uhr waren wir dann auch Bettfertig….

Geschlafen haben wir im Hotel Viktoria, welches eine echte Bruchbude war. Es half auch nicht gerade, dass jeder Depp der durch den Gang gelaufen ist, die Tür zugeworfen hat, als wolle er den Laden zum Einsturz bringen 🙂

Am nächsten Morgen wurden wir von seltsamen Geräuschen auf dem Balkon unseres Hotelzimmers geweckt. Da standen zwei Cosplayerinnen, die sich aus dem Fenster ihres Hotels auf unseren Balkon geschwungen hatten um Fotos zu knipsen….

Nichts gegen ein Supergirl auf meinem Balkon. Aber ich bin gerne vorgewarnt, wenn ich halbnackt aus dem Bett steige und in perfektem Blickfeld wäre 🙂

Der Sonntag verlief dann einiges ruhiger. Wir trafen noch wenige Leute, die wir am Vortag verpasst hatten und verliessen um 10:30 die Con um dann gegen 12 Uhr das Auto erreicht zu haben (welches wir direkt an der Con geparkt hatten) um nach Hause zu fahren.

Mein Fazit:

Ich bin tot, aber die Con hat mir sehr viel Spass gemacht und ich habe endlich wieder dieses Confeeling, welches mir so gefehlt hat.

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Neues zur Lage der Nation

6. Oktober 2009 at 08:22 (Comedy, Life of shin, Liebesgrüsse vom Arschloch, Motzen gegen Medien) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Seit meinem Auftritt an der Connichi ist es sehr ruhig geworden in diesem Blog. Sorry falls ich 1-2 regelmässige Leser habe, und diese nichts neues von mir gehört haben.

 

Bei mir und in der Schweiz hat sich in dieser Zeit einiges getan (und gleichzeitig doch wenig). Aber fangen wir beim Anfang an.

 

Die Schweiz hat gewählt. Die Nachfolge vom Sofaschmerz (Couchpain) wurde nun von einem echten Welschschweizer an einen anderen echten Welschschweizer (sorry URS) Didier Burkhalter weiter gegeben. Die Rechnungen und Ränkeschmiede der CVP sind missglückt.

 

Ebenfalls in der Politik hat die JUSO ihre Marschrichtung angekündigt. Sie will endgültig Staat und Kirche trennen und deswegen nicht nur Kirchensteuer abschaffen und jegliche religöse Symbole aus Schulen verbannen. Nein. Selbst die Berufung auf „Gott den Allmächtigen“ will man aus der Verfassung kicken.

Die CVP wütet, man wolle ihren Glauben beschneiden, also schlage ich einen Kompromiss vor. Der Satz bleibt, aber wird erweitert durch „oder Allah den Grossen, Shiva den Vielarmigen, Manitu den Mächtigen etc.“

 

Dann gab es einen Skandal in Oberrieden. Die 22 Jahre Fabienne Z. aus Oberrieden suchte monatelang nach einer Knarre und erschoss dann ihren Vater, den „berühmten“ Bankdrücker.
Skandal? Absolut. Besonders, da das Mädchen sich halbnackt hat fotografieren lassen und nun ihr Knackarsch der sogenannten „Vater-Killerin“ (Danke Blick) im Grunde wichtiger ist, als die eigentliche Tötung. Auch interessant ist daher zu lesen, wie die Zeitungen von „kaltblütigem Mord“ zu „Tötung in Notwehr“ hin und her springen (aber das sexy Foto nicht vergessen).

 

Anders mit Blödsinn Kasse gemacht, wird nachwievor mit der Schweinegrippe. Namentlich auf der Homepage http://www.h1n1.ch welche uns kontinuirlich mich Pandiemieinfos über die grösste gesundheitliche Gefahr seit Smarties informiert und nebenbei versucht über 50 Mundschutzmasken pro schweizer Bürger zu verscherbeln. Schon noch blöd, wenn es kaum mehr interessante News zur Grippe gibt, da in der Schweiz nachwievor niemand dran abgekratzt ist.

 

In Libyen ist alles wie gehabt. Merz erwähnt immer wieder wie super alles klappt und trotzdem nix passiert. Calmy-Rey grinst wie ein Pferd und weiss eigentlich alles besser.

 

Auch im Falle Roman Polanski. Der wurde nun 30 Jahre nach seinem Sex mit einer Minderjährigen Verhaftet und die Kulturschaffenden der Schweiz laufen Sturm. Man merke also. Kinder ficken ist ok, solange man erfolgreicher Künstler ist.

 

Darüber hinaus gibt es nicht viel zu berichten. Ich habe eine neue Arbeitstelle begonnen welche mich ziemlich beansprucht (auch wegen den 200 Km Arbeitsweg täglich) und ich versuche Nachwievor an Aufnahmen meines Auftritts an der Connichi zu kommen.

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