Jubiläum – 10 Jahre Comedy

4. Juni 2015 at 16:26 (Comedy) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Final

Am 04.06.2005, also genau heute vor zehn Jahren, stieg ich in Bad Fallingbostel das erste Mal in meinem Leben auf eine Conbühne.
Damals noch mit kurzen Haaren und im Shikamaru-Cosplay bot mir die Nippon Island Con (Vorgänger der NiCon in Hannover) die Möglichkeit Leute zu bespassen. Vor Allem, weil ich persönlich mit der Orga befreundet war.

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich mit meiner Comedy irgendwann auf der Gamescom, der Leipziger Buchmesse, der Frankfurter Buchmesse oder der Connichi auftreten würde. Ich hätte ihn darum gebeten an meiner Stelle auf die Bühne zu stehen. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich zehn Jahre später immer noch auf der Bühne stehen würde. Aber so ist es nun.

Zehn Jahre Comedy. Und was für zehn Jahre. Den Rest des Beitrags lesen »

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Conberichte 2014: Connichi + Gesundheitsupdate

30. September 2014 at 14:34 (Comedy, Conbericht, Life of shin) (, , , , , , , , , )

Am Wochenende vom 12ten bis zum 14ten September war es mal wieder soweit. Die Connichi fand wieder in Kassel statt.

Nachdem ich letztes Jahr eine Woche vor der Connichi zusammengeklappt war, wollten wir dieses Jahr unbedingt wieder hin fahren. Koste es was es wolle.

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Connichi, Schleudertrauma und Comedypause

9. September 2013 at 12:23 (Life of shin) (, , , , , , , , , , )

Dieser Blogeintrag soll dazu dienen ausführlich zu erklären weswegen ich eine Pause einlegen muss und wieso das erste Opfer dieser Entscheidung ausgerechnet die Connichi 2013 ist. Den Rest des Beitrags lesen »

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Conberichte 2013 – Cosday – Alias „Singen im Nebel“ oder „Singen auf Level Hard“

15. Juli 2013 at 16:13 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , , , , , )

Dieses Wochenende waren meine Frau und Ich am Cosday in Frankfurt.

Als ich vor 4 Jahren das erste Mal an einem Cosday war, fand die Convention noch in einer Jugendherberge statt. Dieses Jahr füllte die Con nicht nur den Saalbau des Titus Forum sondern auch noch den Eingangsbereich und den Konferenzsaal des Mercure-Hotels und einen nicht unbeachtlichen Teil des angrenzenden Einkaufzentrums.

Wenn das so weiter geht, gehört bald auch das Hallenbad mit zur Con…. dann hab ich wenigstens nen Grund endlich in die Titus Thermen zu gehen :3 Den Rest des Beitrags lesen »

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How to standup – ein comedy tutorial

6. Juni 2013 at 14:35 (Comedy, Random Blah) (, , , , , , , , , )

Mittlerweile stehe ich seit über 8 Jahren auf deutschen Con-Bühnen und in dieser Zeit habe ich einige Fragen erhalten die mir persönlich oder via Mail gestellt wurden.

Sehr viele davon drehten sich darum wie meine Comedy eigentlich zustande kommt. Darum überlegte ich mir, einmal eine quasi-Anleitung zu schreiben wie sich Comedy aufbauen lässt, respektive wie ICH zu meiner Comedy komme. Den Rest des Beitrags lesen »

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Conberichte 2013: WieMaiKai – Wiesbaden Mainz-Kastel

4. Juni 2013 at 09:56 (Comedy, Conbericht, Life of shin) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Eine Confahrt die ist lustig. Eine Confahrt die ist schön. Und wenn es kurz mal doch nicht regnet, kann man trotzdem gar nichts sehn…. Den Rest des Beitrags lesen »

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Blogeintrag 100 – Shinji besucht die ChisaiiCon

14. Mai 2013 at 22:28 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , , , , )

Wow 100 Blogeinträge mit mehr oder weniger sinnvollem Inhalt 😉

Ich würde jetzt irgendetwas über Jubiläum labern aber seien wir ehrlich. Who cares 😉 Den Rest des Beitrags lesen »

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Conberichte 2013: Yukon – Solingen

8. Mai 2013 at 13:05 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , , , )

Ein neuer Monat. Eine neue Con. Und wieder eine Premiere für mich (davon gab es dieses Jahr einige).

Am 20.04.2013 zog es mich in die Klingenstadt Solingen zur Yukon. Eine jüngere Con die in einem Gymnasium statt findet. Den Rest des Beitrags lesen »

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Conberichte 2013: Dedeco – Dresden

8. Mai 2013 at 12:06 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , , , )

Endlich finde ich mal halbwegs Freizeit um mich Conberichten widmen zu können.

2013 begann etwa genauso stressig wie 2012 aufgehört hat und darum kam ich bisher zu nichts.

 

Ich bin jedoch nicht hier um herumzuheulen sondern um Conberichte zu schreiben. Den Anfang mache ich mit meinem ersten Auftritt 2013 und somit den ersten offiziellen Auftritt nach der Hochzeitspause.

Am 9. Februar 2013 verschlug es mich nach Dresden an die Dedeco. Die Dedeco ist eher eine kleinere gemütliche Con in einer Schule. Die Bühne befindet sich in der AULA. Ich mag diese kleineren Cons, da sie ein sehr viel familiäreres Umfeld erlauben als eine grosse Con oder eine mittelgrosse Con (die ich dafür aus anderen Gründen mag).

Für mich begann die Dedeco allerdings mit einem absoluten Novum für mich. Dem Flug nach Dresden.

Mit dem Flugzeug zur Con. NICE.

Da ich Fluggesellschaften nicht vertraue entschloss ich mich die Stiefel für mein Kamen no Maid Guy-Outfit direkt anzuziehen und lief also in 5cm-Absätzen durch die Flughafenkontrolle. Und hier zeigte sich die schweizer Mentalität. „Wenn jemand so offensichtlich angezogen ist, kann der nichts schlimmes beabsichtigen“. Ich wurde quasi problemlos durchgewinkt.

In Dresden angekommen ging es mit dem Taxi ins Hotel und von dort aus zur Con selber.

Da ich im Osten Deutschlands noch relativ wenig Leute kenne, hatte ich weniger zu tun als an anderen Cons und fand so sogar die Zeit ein wenig in den Auftritt von Ferushan hinein zu blicken. Ich hatte ihren Namen bisher nur 1-2 Mal gehört, aber ihr Stimmvolumen hat mich positiv überrascht. Auch ihre Improvisationsfähigkeit als sie kurzfristig den Text vergessen hatte, hat mir gefallen. Unter anderem auch deswegen, weil es mir wieder gezeigt hat, dass ich nicht der einzige „Künstler“ bin der seinen Text verhaut.

Nach einigen Gesprächen ging es dann für mich hinter die Bühne. Umziehen. Text Proben. Einsingen… naja letzteres nur wenig. Und dann ging es auf die Bühne.

An der Dedeco fiel mir nun endgültig auf, was mein grosses Problem beim Programm „Extralife“ war. Die Dauer. Extralife war von Anfang an für die Gamescom konzipiert und darauf ausgelegt ohne Zugaben eine Stunde zu füllen.
Da meine Programme allerdings leben und dementsprechend ein Eigenleben entwickeln, werden sie auf Dauer länger. Das führte dazu, dass ich an der Dedeco wieder leicht überzog und ohne echte Zugabe von der Bühne ging. Hier erwies es sich als praktisch, dass nach mir nur noch kurz die Siegerehrung des Cosplaywettbewerbs statt fand und so konnte/musste/durfte ich danach nochmal auf die Bühne um mit frischer Stimme meine Zugaben zu geben.

Danach wurde ich spontan gepackt, an einen Tisch gepflanzt und durfte eine Autogrammstunde geben. Weee ich fühl mich wichtig XD

An diesem Tag erhielt ich auch ein liebes Kompliment. „Eine Freundin hat mir gesagt du singst voll schlecht. Das stimmt ja gar nicht“……

Bei so einem Satz ist man etwas hingerissen, ob man sich für den Anfang beleidigt fühlen soll oder über das Ende freuen. Ich entschloss mich für letzteres, denn für irgendetwas hatte ich die letzten Monate damit verbracht meinen Gesang zu üben.

Sonntag früh ging es dann wieder nach Hause. Der Dresdner Flughafen war jedoch viel stärker an meinen Stiefeln interessiert. Zumindest überprüften sie sie auf Sprengstoffe (kein Scheiss). Da sie aber nichts fanden konnte ich nach Hause fliegen und meine erste Con im Osten ging gemütlich zu Ende.

 

Fazit:

Die Dedeco ist eine hübsche kleine Con in einer sehr hübschen Stadt. Die Zusammenarbeit mit der Orga hat extrem viel Spass gemacht und alles in allem eine Con die ich jedem ans Herz legen kann der bereits im Winter die Lust auf Cons verspürt und sich östlich genug aufhält 🙂

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Shinji Schneider goes Gamescom – Vorconbericht

28. August 2012 at 10:05 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , , )

Die Erklärung wie es dazu kam, habe ich ja nun bereits verfasst. Nun kommen wir zur eigentlichen Frage die mir gestellt wurde.

„Wie war es denn?“

Diese Frage lässt sich am besten mit einem Wort beschreiben.

Speziell.

Ich war noch nie an der Gamescom und wusste daher nicht was mich erwartet ausser vielen vielen Menschen. Kurz vor der Gamescom machten sich dann erste Bedenken bei mir breit, betreffend Bühne und Publikum (und meinem Programm generell) und manches davon bewahrheitete sich.

Aber beginnen wir von Anfang an.

Am Dienstag dem 14.08. nahm ich mir extra frei um mich auf den Mittwoch vorzubereiten. Dies stellte sich als dringend notwendig heraus, da ich gegen Mittag erfuhr, dass ich am Mittwoch bereits um 7 Uhr Morgens in Köln sein müsste.
Sind ja nur 550 Kilometer.

Katzensprung.

Dementsprechend versuchte ich irgendwie vorzuschlafen und um 23 Uhr Nachts fuhren wir auf nach Köln.

Mittwoch

Die Fahrt selbst war nahezu ereignislos. Um Mitternacht sind die deutschen Strassen leer. Lediglich Sekundenschlaf um 5:30 Uhr Morgens kann da für Abwechslung und Adrenalinschübe sorgen.
Wir kamen gegen 6:30 Uhr in Köln an und ich habe endlich eine Stadt gefunden deren Verkehrsleitsystem nahezu gleich beschissen ist wie diejenige von Stuttgart.

„Besucher Gamescom links einspuren. Links halten. Hier hätten Sie rechts abbiegen sollen“

Fuck you Köln….

Vor Ort besichtigten wir dann das „Cosplay Village“ der Gamescom, nachdem alle Formalitäten geregelt waren (und ich im Wachkoma herumtorkelte).

Das Cosplay Village war eine süsse kleine Ecke irgendwo im Hallenwirrwar (ich brauchte 2 Tage um mich zurechtzufinden). Es gab einen Bubbleteastand, eine Trading Card Gruppe, einen extrem versteckten Animexx-Stand, Zeichnertische, eine Schminkecke und einen Fotoshootingbereich.

Und es gab natürlich einen Synchroworkshop-Schrägstrich-Karaokestand. Direkt gegenüber (ca. 20 Meter entfernt) von der Bühne.

Die Bühne bestätigte auch etwas meine Befürchtungen zur Gamescom als solcher. Direkt zwischen Karaoke und Go-Kart-Bahn stand die kleine Bühne inmitten der Halle und wusste nicht richtig was mit sich anzufangen.
Ich machte mir ernsthaft Sorgen wie dies funktionieren sollte, wenn dann Besucher da wären, aber aktuell hatte ich andere Probleme. Ich musste meine Technikprobe hinter mich bekommen (also testen ob alle Videos, Präsentationen etc. laufen) um schnellstmöglich ins Hotel zu kommen um Schlaf nachzuholen.

Die Fahrt ins Hotel gestaltete sich allerdings schwerer als geplant. Verkehrsleitsystem eine Katastrophe und Parkplätze in der Kölner Innenstadt logischerweise Fehlanzeige. Wir brauchten über eine Stunde um von der Messe Köln ins Parkhaus Dom zu kommen und so entschlossen wir uns das Auto dort stehen zu lassen ^-^`

Danach ging es aber ab ins Hotel…. ok ins Backpackers am Bahnhof….

Der folgende Teil mag nun arrogant und verschwenderisch klingen, aber ich weiss wieder wieso ich auf keinen Fall in Hostels und Backpackers übernachten will.
Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt, habe Rücken und Knieprobleme und nach/vor einem Auftritt den dringenden Wunsch in Ruhe auch mal duschen und mich ausruhen zu können.
Dies ist in Hostels meist nur bedingt möglich. Wir hatten das Glück wenigstens ein eigenes Badezimmer und ein Zimmer für uns allein zu haben, jedoch war das Zimmer extrem klein, das Bett hatte Flecken und ein riesiges Fenster direkt zum Hauptbahnhof (welches immer offen sein muss, da das Hotel nicht klimatisiert ist) machen es schwer zu schlafen.

Ich gehe davon aus, dass die Organisation des Cosplay Village getan hat, was sie konnten um einen Schlafplatz zu organisieren, aber jeden Morgen mit Rückenschmerzen aufzuwachen wegen der viel zu dünnen Matratze (mit weissen Flecken drauf…. bitte lass es Sabber sein… bitte lass es Sabber sein) trägt nicht unbedingt dazu bei grinsend und lachend über eine Bühne zu stiefeln.

Generell müssen einige Dinge zur Organisation des Cosplay Village gesagt werden.

Die Jungs und Mädels haben im Vorfeld einiges an Kritik einstecken müssen von Helfern etc. und ich muss ehrlich sagen, dass manche Dinge betreffend Kommunikation etc. suboptimal verliefen. Aber ich frage mich ob die ganzen Kritiker sich jemals über folgende Punkte Gedanken gemacht haben.

Das Cosplay Village war zwar Bereich der Gamescom, wurde jedoch nicht wirklich von der Gamescom gemanaged.
Die Orgas sind normale Animefans die mit dem Job beauftragt wurden das ganze zu organisieren. Vermutlich ohne grosse Erfahrung, mit kaum Budget und mit dauernden Rückfragen zur Gamescom selbst, welche wohl (wie jeder grosse Verein) nicht unbedingt schnell antwortet.
Und auch wenn ich hier eventuell ein wenig rummecker möchte ich festhalten, dass ich mir sicher bin, dass die Orga alles Menschenmögliche getan hat, was in ihrer Macht stand.

Wenn aber die Gamescom entscheidet, dass die Bühne gegenüber vom Karaoke stehen soll. Dann entscheidet die Gamescom das halt einfach.

Und generell. Für den ersten Versuch hätte es weitaus schlimmer laufen können, glaubt mir 😉

Und da dieser Blog bereits wieder nahe an den 800 Wörtern grenzt, beende ich diesen Vorconbericht.

Wie die Gamescom während den Besuchertagen verlief und was uns im Hostel noch so widerfahren sollte, erfahrt Ihr später 😉

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