Jubiläum – 10 Jahre Comedy

4. Juni 2015 at 16:26 (Comedy) (, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , )

Final

Am 04.06.2005, also genau heute vor zehn Jahren, stieg ich in Bad Fallingbostel das erste Mal in meinem Leben auf eine Conbühne.
Damals noch mit kurzen Haaren und im Shikamaru-Cosplay bot mir die Nippon Island Con (Vorgänger der NiCon in Hannover) die Möglichkeit Leute zu bespassen. Vor Allem, weil ich persönlich mit der Orga befreundet war.

Wenn mir damals jemand gesagt hätte, dass ich mit meiner Comedy irgendwann auf der Gamescom, der Leipziger Buchmesse, der Frankfurter Buchmesse oder der Connichi auftreten würde. Ich hätte ihn darum gebeten an meiner Stelle auf die Bühne zu stehen. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass ich zehn Jahre später immer noch auf der Bühne stehen würde. Aber so ist es nun.

Zehn Jahre Comedy. Und was für zehn Jahre. Den Rest des Beitrags lesen »

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Dokomi 2011 – oder auch „ich bin tot“

13. Juni 2011 at 09:49 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , )

Nachdem ich am ersten Juni-Wochenende bereits mit dem Auto nach Hamburg und zurück gefahren war, hat mich im Laufe der Woche der Stresspegel eingeholt.

Von Mittwoch an lag ich mit „Congrippe“ im Bett und versuchte mein Mittagessen bei mir zu behalten. Trotzdem gabs kein zurück. Am Wochenende ist die Dokomi, ich hab vereinbart dass ich da auftrete, also fahr ich da hin. Fieber und Magendarmprobleme hin oder her.

Am Samstag Morgen um 3 Uhr standen meine Freundin Kawaii und ich auf, zogen uns an, beluden die Karre und fuhren um halb 5 Uhr  los. Auf nach Offenburg. Dort planten wir Tokuwa (AKA Mr. Karaoke) und Kirschu (welche mir bereits den Trip nach Hamburg versüsst hatte) aufzugabeln, was wir auch taten (krass was?).

Gegen 12 Uhr erreichten wir das Congelände, luden Tokuwa in seinem Hotel aus und fuhren dann weiter. Leider gab es einige Probleme mit meiner Hotelbuchung und wir verbrachten ca. ne Stunde mit der Frage, wo wir nun eigentlich pennen. Aber dank Kirschus Hilfe mit rumtelefonieren, konnten wir das ganze dann unter Kontrolle kriegen.

Also zurück ins Hotel. Zum Dank hat Kawaii Kirschu erst mal richtig durchgebürstet, während ich es mir daneben erstmal gemütlich gemacht hab. 2 Stunden (und einen wohlverdienten Erholungsschlaf später) ging es dann weiter zur Dokomi. Hinter die Bühne und umziehen. Yuuki lauschen und dann gehts los. Fieber hin oder her. Es ist Auftrittszeit.

Ich fand meinen Auftritt an der Dokomi irgendwie harzig. Ich konnte nicht auf dem Level improvisieren und Sprüche kontern, wie ich es normalerweise wollen würde, aber das erste Mal habe ich keinen Teil meines Textes vergessen (der Teil mit dem Objektiv gilt nicht, dass is irrelevanter Technikscheiss ;)).
Direkt nach dem Auftritt (und 3 Zugaben die ich ned hätte geben sollen, wenn man meinen Gesundheitszustand betrachtete) ging es eigentlich umgehend zurück ins Hotel, pennen.

Am Sonntag Morgen fuhr ich erneut zur Dokomi. Dieses Mal für „Frühstück mit Moonflow“…. ich frag mich ja immer noch, wieso mir jemand freiwillig zusehen sollte, wenn ich irgendwelchen Scheiss labere, aber es hat Spass gemacht mit Jan Weber über die guten alten Zeiten der Games und Cons zu lästern und sich zu fragen wo die Zeit nur hin ist 🙂

Danach machte ich noch ein wenig die Dokomi unsicher und am Nachmittag gabelten wir Tokuwa und Kirschu auf und fuhren wieder heimwärts. Nicht jedoch ohne Zwischenhalt in Offenburg, wo wir ganz lecker im Sushi & Steak (AKA Sushi & Sake) essen waren. Super Ambiente und für mich als Schweizer super Preise.

Um 1 Uhr Morgens waren Kawaii und ich dann auch endlich wieder zuhause und es ging endgültig ab ins Bett.

Generell ein grosses Sorry an alle die auf der Dokomi etwas von mir gewollt hätten und an denen ich einfach vorbeigelaufen bin oder wäre oder weissnedwas. Mein Kopf ist komplett Tilt und ich erinner mich an gar nix, was ned da oben steht ^-^`

Fazit:
2 Cons innerhalb von 8 Tagen ist ne dumme Idee
3000 Km mit dem Auto fahren in 8 Tagen ist noch dümmer
Zugaben geben wenn man sich nur noch übergeben will ist viel dümmer
Wir haben nie herausgefunden wieso wir nie in einen Stau kamen und was Dirk Nowitzki auf der Fahrbahn nun eigentlich wollte… eventuell ja Schäfchen zählen.
Was macht der Panzer vor der Con???

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Conbericht: Dokomi 2010 – Düsseldorf

28. Mai 2010 at 12:49 (Comedy) (, , , , , , , , )

Nach einigen kleineren Problemen im Vorfeld war es nun am 22.05. soweit. Ich fuhr zur Dokomi nach Düsseldorf.

Nachdem ich dort letztes Jahr bereits auftreten konnte, freute ich mich bereits darauf zu sehen, wie sich die Con wohl entwickelt hat und wie sich JD dieses Jahr machen wird (hierzu aber später mehr).

Um Reisekosten zu sparen, hatte ich Mitfahrgelegenheiten aus der Schweiz angeboten und schlussendlich konnte ich mich auf einen Mitfahrer freuen.

Um 7 Uhr Morgens fuhr ich in Zofingen los und war Punkt 9 in Offenburg um Tokuwa in Empfang zu nehmen.
Nach interessanten 4 Stunden Diskussionen über Animes und Musik (vor allem Musik) kamen wir endlich in Düsseldorf an und hatten sogar noch das Glück einen Parkplatz zu erwischen.
Tokuwa half mir meine Requisiten hinein zu tragen und wir sahen uns erstmal ein wenig an der Con um.

Der Weg führte uns zuerst ins Karaoke, wo ich einfach nicht widerstehen konnte mir sofort den einzigen Tenacious D-Song unter den Nagel zu reissen. Fuck her Gently (ich liebe Tenacious D).
Danach war Tokuwa dran zu singen und mir fiel erstmal die Kinnlade runter. Ich glaube ich vorher noch nie einen Europäer gesehen, der wirklich klang wie ein japanischer Balladensänger.
Absolut Top diese Stimme.

Als nach einiger Zeit dann die Animeopenings starteten, machte ich mich ein wenig auf den Weg, mir den Rest der Con reinzuziehen.
Die Location war überraschend gross (was ich letztes Jahr leider gar nicht mitbekommen habe). Überall Händler und sonstige Stände, die obligatorischen Workshops und sowohl ein Meido-Café mit wirklich hübschen und höflichen Mädels (die sogar FFXI kannten ;)) als auch einen Host-Club (sorry, da war ich ned drin ;)).

Um 16:30 Uhr war ich bei den Jungs und Mädels von Moonflow.de um ein Interview zu geben. Das ganze Interview war echt spassig, auch wenn wir dauernd von der Durchsage unterbrochen wurden, dass wir genügen trinken müssten. Dementsprechend ging es danach zu den netten Damen im Meido-Café wo ich mir erstmal einen Liter Cola reingepfiffen habe.

Neben netten Unterhaltungen und gelegentlichem Autogramme schreiben (OMG, jemand will Autogramme von mir :P) machte ich mich langsam hinter die Bühne um mich umzuziehen. Durch die Hitze an dem Wochenende, fühlte sich der Rock so bequem an wie niemals zuvor, da gewisse Körperregionen endlich wieder mit Frischluft versorgt wurden.

Da sich der Programmpunkt „Schlag den Host“ verspätete, verschob sich auch meine Auftrittszeit und dementsprechend konnte ich die Zeit nutzen in Death Notes zu unterschreiben… (HA ICH LEBE NOCH) und mit Helfern/Orgas/Fans/sonstigen Freaks 😉 zu plaudern.

Das Schlag den Host war ehrlich gesagt besser als ich gedacht hätte, die Spiele waren sehr gut überlegt und schafften es die Menge zu fesseln. Aber nein lieber Kandidat, ich kann dir kein Kind schenken ;))

Nachdem der Host klar gewonnen hatte (BUUUUH!!), betrat ich dann die Bühne. Obwohl mein Notebook mich nicht mochte, ich stellenweise den Text argh vergass und gewisse Techniker mich dauernd blossstellen wollten (ich liebe euch auch ihr Säcke ;)) ging das Publikum ab. Sie schienen mir jeden noch so grossen Lapsus zu verzeihen und stachelten mich zu insgesamt drei Zugaben an, bei denen sie alle laut mitsangen (und die Technik am Nebelwerfer rumspielen konnte ;))

Als ich nach der dritten Zugabe absolut kaputt von der Bühne torkelte (meine Arme zitterten, da ich mich komplett überanstrengt hatte) mussten wir noch schnell die Präsentation von JD auf mein Notebook laden. Da mein Notebook aber auch ihn nicht mochte, dauerte das ganze länger und durch meine Verspätung war das Publikum leider ungeduldig geworden und begann den Saal zu verlassen.

Um Zeit für JD zu schinden und die Leute im Saal zu lassen, entschloss ich mich dann doch nochmal zu Caramelldansen auf die Bühne zu gehen. Ich hatte nichtmal mehr die Kraft meine Arme zu heben, aber das Publikum machte eifrig mit und verzieh mir sogar das.

Danach war JD ready und begann mit seinem Programm.

Er schien dieses Jahr besser vorbereitet zu sein als letztes Jahr und hatte einige gute Sprüche (zumindest diejenigen, die ich in meinem geistigen Zustand überhaupt noch mitbekommen hatte, da ich doch recht fertig und abgelenkt war. Den Rest muss ich mal auf Video gucken).
Ich fand schade, dass ein grosser Teil der Leute schon weg war und ihn verpasste. Nächstes Mal will ich ihn unbedingt als Einheizer für meinen Auftritt und nicht als Schlussact. Da dürfte beiden mehr gedient sein.

Nach JDs Auftritt begann dann die Animedisko und ich räumte meine Requisiten wieder in die Karre. Um 1 Uhr morgens fuhren Tokuwa und ich dann wieder nach Hause. Nach einem kleinen Schlafzwischenstop auf der Autobahnraststätte und einem Umweg von einer Stunde, lieferte ich ihn dann wohlbehalten zuhause ab und schaffte es auch irgendwie nach Hause.

Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, auch wenn ich dann dringend ein Hotelzimmer haben muss da ich langsam zu alt für solche Spässe werde 🙂

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Voll im Stress an der Dokomi

31. Mai 2009 at 13:36 (Life of shin) (, , , , , , )

Und frisch (wers glaub) und glücklich (das stimmt) zurück von der Dokomi in Düsseldorf. Ich muss sagen die Con war für mich die zusammengerechnet 14 Stunden Autofahrt mehr als wert, aber fangen wir von vorne an. Zuerst ging es von der Schweiz aus mal durch halb Deutschland bis wir nach 7 Stunden endlich (ohne Verfahren… wow) in Düsseldorf ankamen und zur Halle kamen. Tickets abgeholt, Comedyprogramm den vertrauenswürdigen Händen der Technik *einschleims* übergeben und dann ging es ab ins Hotel Acora, erstmal ne Stunde ausruhen und dösen (Mittlerweile war es immerhin schon 16 Uhr).

Gegen 17 Uhr machten wir uns zurück zur Halle und wurden bereits von organisiertem Lärm der Gruppe Othello begrüsst, welche dem Publikum neben den hohen Temperaturen noch zusätzlich einheizte. (Der organisierte Lärm ist als Kompliment gemeint, das Mädel hat verdammt laut gebrüllt auf der Bühne O_O).

Dann ging es in den Backstagebereich, in welchem ich mich erst einmal umziehen konnte und dann hiess es Text proben und extrem aufgeregt auf und ab spazieren. Während meine Gedanken rasten, hörten wir von hinter der Bühne dem Auftritt von Bati! zu. Allerdings war ich da bereits geistig zu weg um überhaupt noch was mitzukriegen. Dann ging es allerdings los. Die Jury verkündete die Ergebnisse des DCM und dann hiess es. „Bühne frei“…

Nachdem die Zuschauer eine Weile lang nicht realisiert hatten, dass da ja einer auf der Bühne steht und eigentlich was machen will, verging zwar etwas Zeit, aber dann gingen die Leute ab. Der Auftritt hat extrem viel Spass gemacht und das Publikum hat super mitgemacht. Auch wenn mich die zweite Zugabeaufforderung dann doch ETWAS aus dem Konzept gebracht hatte. (Nächstes Mal bereite ich zur Sicherheit 5 Zugaben vor… ätsch :P)

Nach dem Auftritt sah ich mir dann noch den Auftritt von JD an. Einem jungen Mann, der das erste Mal auf der Bühne stand und ebenfalls Animecomedy machte. Ich muss sagen. Der Junge war nervös aber er hat durchaus Potential. Seine „Pokemon und ihre Besitzer im echten Leben“ waren wirklich witzig und ich glaube wir haben da einen neuen Komiker gefunden 🙂

Leider ging es dann nach einem kurzen Gespräch bereits wieder ab ins Hotel und heute früh um 6 Uhr zurück in die Schweiz. Während ich diese Zeilen nun schreibe, rendert mein neues Programm fröhlich vor sich hin und wird heute noch hochgeladen werden.

 

Nachtrag: Hier noch der Link

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