Conberichte 2015: Dedeco, Jahresplanung und sonstiges.

27. Februar 2015 at 20:36 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , )


Sodelle. Allmählich wieder von der Congrippe erholt und nun komme ich zum ersten Blog in diesem Jahr. War ja auch mal wieder ne Weile still geworden.

Am 14.02.2015 hatte ich meinen ersten Auftritt in diesem Jahr an der Dedeco in Dresden. Und beinahe wäre dieser Auftritt sehr seltsam geworden. Fast genau einen Monat vor der Con musste ich nämlich, mal wieder, Notfallmässig ins Krankenhaus. Dieses Mal wegen Verdacht eines Hirnschlages. Meine linke Gesichtshälfte hing schlaff herunter und liess sich nicht mehr steuern.

Es stellte sich dann heraus, dass sich wegen einer Viruserkrankung (oder Grippe, Mittelohrenentzündung, Schlag ins Gesicht, Nebenhöhlenentzündung, Allergie gegen südnepalesische Meeresschildkröten whatever) der Gesichtsnerv entzündet hatte und mein Gesicht wohl für einige Wochen gelähmt bleiben würde.

Bis zu einer Woche vor der Con sah ich also so aus:

Fazialisparese

 

 

 

 

 

 

 

Ebenfalls war meine Sprache beeinträchtigt und ich konnte nur noch via Strohhalm trinken. Stellt Euch einfach vor Ihr wärt beim Zahnarzt gewesen und die Betäubung hält rund 5 Wochen an…. yay 😉

Pünktlich zur Dedeco erholte sich der Gesichtsnerv jedoch und es stand der deutschen Premiere meines neuen Programms „Show must go on“ nichts mehr im Wege.

 

Freitag – Anreise

Am Freitag hiess es erst Einmal nach Dresden zu kommen.
Ich wachte bereits am frühen Morgen mit einem rauen Hals auf. Kein gutes Zeichen wenn man am nächsten Tag reden und singen sollte.
Nachdem ich den Morgen noch bei der Arbeit verbrachte, hiess es gegen Mittag Feierabend machen, Koffer fertig packen und auf zum Flughafen.

Der Flug und die Sicherheitskontrollen verliefen ehrlich gesagt so dermassen unspektakulär, dass man es eigentlich gar nicht erst erwähnen müsste. Die einzige Besonderheit war es, dass der Flieger soviel Rückenwind hatte, dass ich bereits gelandet und durch den Zoll war, dass die nette, junge Dame die mich abholen sollte, noch gar keine Zeit gehabt hatte anzukommen. (Soviel zum Thema langsame Schweizer)

Als wir uns doch noch gefunden hatten, nach unendlich langen 1 Minute oder so, ging es dann auf in Richtung Hotel. Doch vorher noch ein kurzer Halt um sich ne Pizza zu schnappen… 5-6 Euro für ne Pizza. Für denselben Preis bekäme man in der Schweiz grade mal die Cola dazu. Ich liebe Deutschland 😉

Nach dem Essen ging es dann ins Hotel, unter die Dusche und ins Bett. Vorbereiten für den ersten Con-Tag.

 

Samstag – Soundprobe, Abhängen, Schnitzel und Auftritt.

Samstag früh ging es direkt mit der Strassenbahn ins St. Benno-Gymnasium zur Soundprobe. Allerdings bereits mit Schluckschmerzen und etwas rauerem Hals. Na das konnte ja heiter werden.

An der Dedeco angekommen wurde ich relativ schnell zur Bühne geführt wo ich mir die Proben der anderen Showgruppen (Para Para Connection, POW, Kira Kira Hikaru) ansehen konnte bevor ich dann selbst auf die Bühne musste.
Da ich bereits ca. 3-4 Halsschmerztabletten gelutscht hatte klappte der Check jedoch recht gut und ich konnte mir danach etwas zu Essen organisieren. Und trinken. Viel viel trinken.

Den eigentlichen Contag verbrachte ich dann vor Allem damit meinen Text versuchen zu lernen und mit anderen Congängern zu plaudern. Oder wie mein Ehemau (Ehefrau/Mann/Katze) und ich sagen würden: „Endlich normale Leute“.

Ebenfalls konnte ich endlich mal wieder eine Showgruppe an einer Con sehen. Dieses Mal war es zumindest die erste halbe Stunde von POW welche ein Stück zu „Adventure Time“ aufführten. Eventuell sollte ich mal die Serie dazu glotzen.

Ebenfalls konnte ich mir den kompletten Auftritt von ParaParaConnection ansehen welche ein Stück zum Anime „Uta no Prince-Sama“ aufführten. Ein Anime welchen ich mir NICHT anzusehen bräuchte gemäss einigen Mitgliedern von PPC ;).
Aber auch ohne Vorkenntnisse war das Stück sehr unterhaltsam und eines hat mir PPC klar gemacht. Ich bin ein elend fauler Sack.

PPC ist nämlich für die letzte Vorführung dieses Stücks über sich hinaus gewachsen. Es wurden Knicklichter, selbstgemachte Schokolade und Flyer verteilt um das Stück zu bewerben.
Im Stück selber wurde eine Zuschauerin für ein Foto auf die Bühne geholt, es wurden Kekse im Publikum verteilt und gegen Ende wurden sogar Rosen verteilt und Videobotschaften gezeigt.

Und was mache ich? Da stehen und Mist labern.

Meinen höchsten Respekt also an PPC welche ganz offensichtlich mehr tun als nur ihr Programm abzuspulen 🙂

Am Abend war es dann für mich soweit auf die Bühne zu stehen. Mittlerweile hatte ich gefühlt 25 Halsschmerztabletten gelutscht und 5 Liter Wasser getrunken. Hinter der Bühne hörte ich noch den epischen Sound von Kira Kira Hikaru und dann gings auf die Bühne. Bevor es aber auf die Bühne ging, musste ich noch etwas Essen.

Da mir PPC das Schnizz (Schnitzelrestaurant) gegenüber empfohlen hatte, gab es das was ich eh schon gefühlte 4 mal die Woche esse. Schnitzel 😉 Zumindest was noch neben oben genanntem Platz hatte.

Zum Auftritt gibt es nicht viel zu sagen. Es hat viel Spass gemacht und Ihr könnt es Euch hier ansehen 🙂

Nach dem Auftritt ging es dann relativ bald zurück ins Hotel und sofort ins Bett. Aber nicht ohne meinem Mau noch einen frohen Valentinstag zu wünschen. Immerhin noch kurz vor Ende des Valentinstags.

 

Sonntag – Labern, Karaoke, Pegida und Heimreise

Der Sonntag begann mit aufwachen (SURPRISE), aufstehen und auschecken. Da mein Flug erst am Abend ging, hatte ich das erste Mal seit Langem die Möglichkeit eine Con einfach nur zu geniessen ohne irgendwelche Verpflichtungen.

Also stürzte ich mich in Diskussionen, Gespräche mit anderen Conbesuchern/Showgruppen/Helfern/Orgas  und natürlich KARAOKE 🙂

Schluckschmerzen und raue Stimme aber nichts geht gegen eine gepflegte Runde Karaoke. Ich hoffe noch auf Aufnahmen davon. Besonders da Khio von KiraKiraHikaru (KKH) und Ich uns spontan dazu entschlossen ein kleines Duett zu singen.

Danach (oder davor? egal) setzte ich mich noch in die Auktion. Es ist echt unfair wenn die coolsten Klamotten nur Grösse S sind und man generell eigentlich keinen Platz im Koffer hätte um sich was zu kaufen. Trotzdem konnte ich mir nen Katzenpfotenschal (sieht aus wie Katzenpfoten :p) und signierte Tickets der Con schnappen.
Das Hentai-Artbook wurde mir jedoch vor der Nase weggeschnappt.

Ebenfalls konnte ich auch noch die Zeit nutzen um mit Fans zu plaudern. In dem Zusammenhang nochmal die Bitte. Duzt mich. Ich bin auch nur ein normaler Animefan. Da gibt es nichts zu Siezen. Mit 33 bin ich noch nicht so alt 😉

Am Abend wurde ich dann wieder zum Flughafen gefahren. Aber nicht bevor wir die Besucher vorgewarnt hatten, weil sich am Sonntag die Deppen der Pegida nochmal in der Innenstadt versammeln wollten.

Um 5 vor Mitternach kam ich dann endlich zuhause an und warf mich bald ins Bett. Meine Stimme war dann am Montag komplett weg. Aber das war das Wochenende absolut wert und ich freue mich schon auf nächstes Jahr 🙂

In dem Zusammenhang nochmal ganz liebe Grüsse an alle Orgas, Helfer und Besucher der Dedeco sowie die Showacts und sonstigen Leuts die mir das Wochenende versüsst haben 🙂

 

Und um noch auf den Punkt „Jahresplanung“ zurück zu kommen:

Ich bin wieder da. 2015 werde ich noch einige Auftritte haben. Ich werde Euch auf meiner Homepage und meiner Facebookseite auf dem Laufenden halten 🙂

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