Conberichte 2014: Connichi + Gesundheitsupdate

30. September 2014 at 14:34 (Comedy, Conbericht, Life of shin) (, , , , , , , , , )


Am Wochenende vom 12ten bis zum 14ten September war es mal wieder soweit. Die Connichi fand wieder in Kassel statt.

Nachdem ich letztes Jahr eine Woche vor der Connichi zusammengeklappt war, wollten wir dieses Jahr unbedingt wieder hin fahren. Koste es was es wolle.

Vorausplanung

Lange Zeit war nicht wirklich klar ob wir zur Nichi fahren könnten und wo wir übernachten sollten. Erst wenige Wochen vor der Connichi erhielten sowohl mein Lebenspartner als auch ich die ärztliche Erlaubnis zur Con fahren zu dürfen. Zur Sicherheit buchte ich eine Übernachtung von Donnerstag auf Freitag und von Sonntag auf Montag im Ramada Hotel.

Hierbei beging ich leider den Fehler eine etwas günstigere Methode via h-hotel.de zu wählen die mir später noch Probleme bereiten sollte. Aber dazu komme ich nachher noch.

In den Wochen vor der Con ergab es sich dann, dass ich erneut den Cosplaywettbewerb würde moderieren dürfen. Anstatt Olaf würde ich dieses Jahr jedoch mit Kumo von Tsuki no Senshi auf der Bühne stehen.  Kumo war so lieb auch letztes Jahr schon die Moderation zu übernehmen.

Durch die Moderation a.k.a Helferjob, war nun geregelt wo wir pennen und wie wir in die Con kommen könnten. Nun hatte ich jedoch zwei Hotelzimmer die ich, aufgrund der oben genannten günstigeren Methode, nicht mehr stornieren konnte.
Zimmer für gemeinsam 210 Euro für die ich bei einer Stornierung, wohlbemerkt Wochen vor der Con, gerade mal noch 21 Euro erhalten würde.

Dementsprechend versuchte ich noch die Zimmer vor und sogar während der Con an den Mann zu bringen. Leider erfolgslos. Auch ein Weg sein Budget zu versemmeln.

Jedoch nun zur eigentlichen Con.

 

Donnerstag

Der Donnerstag ist bei uns seit Jahren fix als Contag eingeplant. Bei rund 600 Km Autofahrt macht dies auch durchaus Sinn.
Wir fuhren im Verlauf des Morgens los und kamen nach 7 Stunden in Kassel an. Die Fahrt selbst war ziemlich ereignislos aber ich merkte doch, dass sich 7 Stunden im Auto sitzen bemerkbar machen.

Donnerstag Abends ging es mir ziemlich mies. Ich bekam wieder die weissen Augenringe die eine Zitterattacke ankündigen und ich begann auch zu stottern. Auch Kawaii ging es nicht sonderlich gut weswegen wir ein Verbot erhielten uns vor Freitag 16 Uhr noch in der Halle Blicken zu lassen.

Ab ins Bett also.

 

Freitag
Freitag begann besser als der Donnerstag geendet hatte. Nach dem Frühstück setzte ich mich draussen auf die, noch leere, Wiese und genoss die Ruhe vor dem Sturm.

Die Connichi-Wiese hat so etwas entspannendes. So etwas friedliches. Zumindest so lange bis brüllende Spartaner den Rasen stürmen. Bei 13 Grad und starkem Wind nur in Unterwäsche gekleidet. Da soll noch jemand sagen Cosplayer würden nicht leiden. Respekt Jungs 🙂

Gegen Nachmittag bereitete ich mit mit Kumo auf die Moderation des Cosplaywettbewerbs vor.
Dieses Jahr stand der Wettbewerb ganz im Zeichen von Computerspielen und Disney.

Ganze 4 Annas und 2 Elsas aus Frozen hatten sich angemeldet. Ich hatte also dieses Jahr weniger Probleme die Cosplays zu kennen als in anderen Jahren. Dafür gab es eine andere Vorgabe.

„Jugendfreie Moderation“

Wie kündigt man Serien wie Kill la Kill (aka Borat-Mankini mit Düsenantrieb) respektive Game of Thrones (kurzfristig abgesagt) an und bleibt Jugendfrei? Nun wir haben es geschafft. Ganz im Gegensatz zu einigen der Cosplaygruppen denen diese Vorgabe nicht bewusst war. Aber der Wettbewerb ist dafür da Spass zu haben.

Mehr Sorgen bereitete uns hinter der Bühne eher, als die Elsa-Cosplayerin beim tanzen beinahe auf dem eigenen Eis ausgerutscht, respektive Cosplayerinnen hinter der Bühne beim mittanzen des Maccarena beinahe von der Treppe gefällen wären. Aber zum Glück ging der Wettbewerb ohne Unfälle von Statten.

Damit war der Freitag dann auch soweit vorbei. Wir liessen den Abend in der Bar und mit Karaoke noch ausklingen und gingen dann schlafen.

 

Samstag

Am Samstag stand bis Mittag nichts auf dem Plan. Da fand die Siegerehrung statt. Auch hier war Frozen ganz oben mit dabei.

Alle vier Annas fanden ihren Weg aufs Treppchen. Beim Einzelcosplay gestaltete sich dies besonders amüsant.
Nachdem die Sängerin Saleia bereits als Anna den zweiten Platz erreicht hatte, befand sich nur noch eine einzige Anna-Cosplayerin aus dem Einzelwettbewerb im Rennen. Trotzdem waren alle angespannt als wir als Cosplaysiegerin eine Anna aus Frozen ankündigten weil alle, inklusive uns Moderatoren und der Siegerin, vergessen hatten dass es im Einzelcosplay ja nur zwei Annas gegeben hatte.

Im Gruppencosplay gewannen zwei Schwestern welche Anna und Elsa cosplayten. In meinen Augen absolut verdiente Sieger, wobei man das bei so ziemlich jedem Cosplay an diesem Wettbewerb sagen konnte. Besonders Anna sah man die ganze Con über wie das Original herumlaufen und das ganze wirkte mehr als „Coslive“ denn als „CosPLAY“. Aber auch Ihre ältere Schwester war eine sehr überzeugende Elsa.

Alles in Allem war der Cosplaywettbewerb hochspannend und eine Freude zu moderieren. Direkt nach dem Wettbewerb ging es dann in den Presseraum zu einem Interview mit OtakuTV. Direkt nach diesem Interview weiter zum Karaokewettbewerb bei dem ich Gast-Juror war.

Den Gesang anderer Menschen zu bewerten ist recht anspruchsvoll aber die beste Stimme hat schlussendlich gewonnen. Der zweite Platz war extrem knapp und wurde schlussendlich dadurch entschieden, dass eine der beiden Sängerinnen teilweise, wohl durch die Nervosität, Probleme mit dem Text hatte. Die Stimme war nämlich wirklich gut.

Danach hiess es Essen, Bayonetta probespielen…. naja zusehen wie der Kumpel es probespielt und danach wieder ab ins Bett.

 

Sonntag

Am Sonntag ging es in erster Linie darum noch die Con ausklingen zu lassen. Freunde zu treffen und alles auf sich wirken lassen.

Ein persönliches Highlight war es jedoch auf den Macher von Urotsukidoji und Adventure Kid zu treffen. Toshio Maeda hatte via seine Frau stinkfrech einen Verkaufsstand aufbauen lassen und trieb sich beinahe inkognito an der Con rum, verkaufte Originalzeichnungen und posierte für Fotos und unterhielt sich mit den Cosplayern/Besuchern. Ein grossartiger Kerl 🙂

Dementsprechend ging die Con auch extrem schnell vorbei. Leider hatte ich dieses Jahr das Gefühl, dass die Leute etwas gestresster unterwegs waren als auch schon. Ich hätte gerne mehr Zeit mit Freunden verbracht, aber ne Con ist ja nicht dafür da Zeit zu haben 😉

 

Fazit:

Die Connichi hat uns extrem gefehlt und hat viel Spass gemacht. Ich hoffe allerdings nächstes Jahr wieder als Komiker auf der Bühne stehen zu können.

In diesem Sinne und zu meinem Gesundheitszustand. Shinji is Back. Halbwegs zumindest. Ich werde ende Oktober an der Aki no Matsuri in Zofingen (Schweiz) versuchen wieder als Komiker auf der Bühne zu stehen.

Wenn dies gelingt, dürfte man mich nächstes Jahr wieder öfter sehen 🙂

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1 Kommentar

  1. Jahresrückblick 2014 | Ansichten eines Komikers said,

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