Gamescom 2012 – Endgültiger Conbericht

2. September 2012 at 19:27 (Comedy, Conbericht) (, , , , , , , , , )


Jetzt aber.

Ich habe bereits etwas von der Vorgeschichte der Gamescom erzählt, kommen wir nun jedoch zur eigentlichem Gamescom.

Donnerstag

Nachdem wir endlich den dringend notwendigen Schlaf nachgeholt hatten, gabs Frühstück und dann ab zur Gamescom. Bereits am Donnerstag war es ein interessantes Gefühl mit Ausstellerausweis an der wartenden Meute vorbei zu stiefeln.

Wir verbrachten den gesamten Morgen eher gemütlich mit Plaudern, Karaoke und damit, dass ich versucht habe meinen Text auswendig zu lernen.
Da ich immer noch extrem fertig von der Fahrt war, entschloss ich mich, dieses Mal auf ein Kostüm zu verzichten und die Rüstung im Auto zu belassen. Ausserdem wollte ich nicht an jedem Tag dasselbe Bühnenoutfit tragen.

Was ich jedoch unbedingt wollte, war einmal Master Exploder im Karaoke zu singen. Ich suchte den Song. Trug ihn auf die Songliste ein. Wartete, dass ich an der Reihe wäre uuuund…
Toru Weber betrat die Bühne…

Vielen wird Toru Weber kein Begriff sein, aber um etwas auszuholen. Toru ist ein sympathischer junger Mann, der mit dem Klavier wunderschöne Anime-, Game- und vor allem Final Fantasy Songs spielt.  Ein sehr ruhiger aber schöner Programmpunkt des Cosplay Village.
Und nun betrat er die Bühne für diesen ruhigen Programmpunkt.

20 Meter vom Karaoke entfernt…..

In dem ich gerade Master Exploder singen wollte…..

Ich entschloss mich sofort den Song abzubrechen, respektive nicht zu singen, da ich ihn keinefalls übertönen wollte. Gesangsgruppen, Tanzgruppen und Komiker haben es einfacher einen gewissen Geräuschpegel zu überspielen, aber ein Piano sollte nicht einfach nur laut sein, sonst verliert es sein „je ne sais quoi“.
Meine Frau und ich stellten uns stattdessen vor die Bühne und lauschten seinen wunderschönen Interpretationen.

Danach hiess es hinter die Bühne gehen und mich geistig auf meinen Auftritt vorzubereiten.

Wie er verlief kann man sich direkt hier ansehen, aber ich persönlich war eher zwiegespalten. Ich war mir nicht sicher, ob das Programm wirklich brauchbar ist. Die Videoszenen waren zu lang. Zu Random. Ausserdem hab ich ein 60 Minuten-Programm in 50 Minuten runter gerattert.

Danach vertraten wir uns noch etwas die Beine, plauderten mit Leuten, überreichten eine unserer Hochzeitseinladungen an nen Kumpel und beobachteten die Masse von Leuten die von Osten und Süden nach Norden wollten und vor verrammelten Toren standen, weil sie putt waren.

Später gingen wir dann wieder nach Köln. Assen, Tranken, duschten, ruhten uns aus und gingen aus zeitig ins Bett um am Freitag wenigstens fitter zu sein.
Dieses Mal schliefen wir auch etwas bequemer nachdem wir die Matratzen aufgebauscht hatten (und es war eh so heiss, dass man die Decke perfekt als Zusatzkissen missbrauchen konnte).

Freitag

Der Freitag verlief eigentlich ähnlich wie der Donnerstag. Jedoch wollten wir uns heute auch mal wirklich an der Gamescom umsehen. Und mit einem Ausstellerausweis macht dies richtig Spass. Rüber zu Ubisoft und Wii U zocken. Das Teil lag überraschend gut in der Hand…
Rüber zu Saturn. Darksiders 2 zocken…. Geiles Game.
Rüber zu Capcom und uns doch mal Devil May Cry 5 anschauen. Spezielles Spiel. Ich weiss noch ned ob ichs mag…

Wohlgemerkt, bei all diesen Spielen mussten wir keine 3 Sekunden anstehen. XD

Leider mussten wir dann abbrechen, alls man die Besucher auch in die Hallen liess. Von Norden, Osten, Süden und Westen stürmten die Massen auf uns zu und wir haben uns eng an die Wand gepresst um nicht erdrückt zu werden. Ich kann nur sagen… HALP!!!
Danach ging es wieder in den Hafen der Ruhe und Gemütlichkeit. Das Cosplay Village.
Gegen Freitag fiel mir wirklich auf, wie ruhig es hier zuging verglichen mit den anderen Hallen.

Keine rumschreienden Moderatoren.

Keine Menschenmassen die sich für ein bisschen Merchandising oder 4 Minuten Probespielen gegenseitig K.O. schlagen.

Einfach schöne Ruhe. Zeichnen. Trading Card Games. Fotos machen. Animexx-Stand. Bubble Tea… und Karaoke…….

Höhö…

Am Freitag war ich ne halbe Stunde früher dran. Dieses Mal also „MASTER EXPLODER“

MUAHAHAHAHAHAHAhahahahaaaa……….

Ich hatte die Rechnung ohne Haru Kiss gemacht. Zwei Sänger die mit Toru Weber den Platz getauscht hatten, damit das Karaoke seinen Auftritt weniger stört. Sie begannen ihren Auftritt etwas früher um Zeit für Aufbau etc. zu haben.

Ich musste wieder Master Exploder abbrechen…. noooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo….. curses 😉

Also ein wenig Haru Kiss geguckt und wieder meinen Text lernen gegangen.

Am Freitag muss ich sagen lief alles wie es sollte. Das Programm dauerte genau 60 Minuten. Das Publikum lachte an anderen Stellen als am Vortag und ich habe kein einziges Mal den Text vergessen. W00t
Danach ging es nochmal über die Gamescom. Retrobereich (Ich bin verliebt). Casemodding. etc.

Später erneut nach Köln. Schlafen etc.
Oder so ähnlich.

Zimmer 513 hat tolle Stimmung
Zimmer 511 hat tolle Stimmung

Shinji und Frau liegen in Zimmer 512 und versuchen zu schlafen weil es bereits nach Mitternacht ist…..

Ich muss bedrohlich gewirkt haben als ich mich beschwert habe. Zumindest wurde es ruhiger….. vielleicht hätt ich mir zuerst auch etwas anziehen sollen…. naja egal… der Zweck heiligt die Mittel.

Dann war es soweit. Der grösste Tag der Gamescom.

SAMSTAG

Der Samstag war WIRKLICH voll und ich entschloss mich heute mit meiner Rüstung aufzutreten und die trampelnden Massen als Scherz einzubauen. Heute schaffte ich es auch endlich mal ALLE meine gewünschten Songs singen zu können.

Master Exploder
Beelzeboss
Hellfire
Be a Man

Ich liebe Karaoke. Wobei ich es hasse, wenn die Original Gesangsspur noch drin ist. Die Sänger dort singen immer total falsch….

Der Auftritt selbst verlief ähnlich wie am Donnerstag. Zwei Mal den Text vergessen und das Publikum lachte erneut bei Witzen an denen vorher niemand lachte und umgekehrt. Es war Tag 3 meiner Auftritte und nie kamen dieselben Sprüche gut an. Ausser „emo uses cut“ aber der ist ein Klassiker.
Ausserdem begann ich etwas Werbung für den Bubbletealaden Mr. Bubbles zu machen.

Zum Einen weil der Laden weniger gut lief als man vermuten sollte und zum Anderen weil das Zeugs irgendwie lecker war. Und dabei hasse ich alles worum nen Hype gemacht wird ^-^`
Am Nachmittag brachen wir dann nach Düsseldorf auf und trafen uns mit Freunden und unserem Hochzeitspriester. Es mag zwar blöd klingen, dass man zur Gamescom fährt und sich dann ne halbe Stunde entfernt mit Freunden trifft. Aber wenn man schon die Chance hat Freunde 600 Km entfernt zu treffen, dann will man das nutzen 🙂

In der Nacht von Samstag auf Sonntag hatte nur noch Zimmer 513 eine tolle Stimmung. Aber das Hotel hat nun ein Zimmer weniger *höhö*

Sonntag

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Endes einer Con. Der Auftritt verlief angenehm. Das Publikum lachte schon wieder über andere Dinge und bei einem Zuschauer hatte ich Angst, dass er die Bühne stürmen würde ^-^`
Ausserdem schien das Karaoke keine Lust mehr zu haben sich für die Bühne zurückzuhalten. ES HERRSCHTE KRIEG: JEDES DEZIBEL ZÄHLTE IM KAMPF GEGEN DIE BESCHALLUNG…. oder so XD

Danach hiess es sich von allen alten und neuen Freunden verabschieden.

Und hier liegt die Quintessenz weswegen für mich die Gamescom eine echte Con war. Natürlich gab es Dinge die man bemängeln könnte (wie an jeder Veranstaltung). Die Besucher die einfach nur durch den Bereich rennen um danach 5 Stunden für 4 Minuten zocken anzustehen anstelle sich einfach mal die ruhigen Punkte anzusehen. (Naja… nicht jeder hat 4 Tage Zeit und ein Ausstellerticket ^^`). Man könnte die Bühne gegenüber vom Karaoke bemängeln, aber diese Form des Setup war an der ganzen Gamescom so und wenn man gesehen hat wie sich die Ausstellerbereiche gegenseitig die Halle zudröhnen, war unser Setup geradezu gemütlich.

Und genau das war das Cosplay Village selbst.

Gemütlich

Die Helfer und Orgas rissen sich den Hintern auf um alles am Laufen zu halten und Probleme schnellstmöglichst zu lösen. Die Techniker waren sympathisch und (in meinen Augen) sehr fähig. Das Karaoke hatte eine coole Auswahl. Der Bubble Tea wurde mit jedem Tag leckerer und überhaupt. Es war ein kleiner Fleck Familie und einem grossen Haufen Irrer. (Irre ist in diesem Zusammenhang nicht negativ gemeint) 😉

Trotzdem waren wir froh, als wir nach weiteren 7 Stunden Autofahrt endlich zu Hause ankamen und uns in unser Bett fallen lassen konnten. Mit mittlerweile 30 Jahren muss ich einfach einsehen, dass ich für 3-4 Tage Con einfach zu alt bin. Ich kann einfach nicht mehr so viel Zeit an einer Con verbringen und 500 Km und mehr für einen Auftritt auf mich nehmen.
In dem Sinne. Bis am Freitag bis Sonntag im 700 Km entfernten Kassel zur Connichi XD

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